Mein Zukunft Bau

Freitag, 24. Juli 2015
News

Eröffnung des Aktiv-Stadthauses in Frankfurt a.M. als weltweit herausragendes Plusenergiegebäude

V.l.n.r.: Frank Junker, Stephan Siegler, Dr. Barbara Hendricks, OB Peter Feldmann, Prof. Manfred Hegger (Quelle: Barbara Staubach, Frankfurt a.M.);

Quelle: HHS Planer + Architekten AG, Kassel

Das Aktiv-Stadthaus in Frankfurt als weltweit herausragendes Effizienzhaus Plus-Wohngebäude ist am 8. Juli 2015 feierlich eingeweiht worden. Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks eröffnete es mit den Worten: „In Frankfurts Zentrum bereichert dieser innovative Neubau das Stadtbild, schafft notwendigen bezahlbaren Wohnraum und erzeugt gleichzeitig über ein Jahr mehr Energie als deren Bewohner für Heizung, Warmwasser, Hausstrom und Mobilität verbrauchen. Damit übertrifft das Haus schon jetzt die hohen klima- und energiegerechten Anforderungen, die die Europäische Union ab 2021 für neue Wohngebäude vorsieht.“


Steckbrief

Das Gebäude wurde im Auftrag der Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding vom Kasseler Büro HHS Planer + Architekten AG geplant. 74 Wohneinheiten, Gewerbeflächen im Erdgeschoss sowie Stellplätze mit Ladestationen für E- Mobile verteilen sich auf insgesamt 11.700m² Bruttogeschossfläche. Die Energie für die Nutzung des Aktiv-Stadthauses wird über rund 1.000 Photovoltaikelemente auf dem Dach und 330 weiteren Modulen an der Fassade produziert. In einem Batteriespeicher mit einer Gesamtkapazität von 250 KWh kann der erzeugte Strom zwischengespeichert werden. Die Abwasserwärme eines nahegelegenen öffentlichen Kanals wird für die Wärmepumpe genutzt. Jede Wohnung verfügt über ein Nutzerinterface, das den Bewohnern Energieverbräuche anzeigt und zu energiesparendem Verhalten motiviert.
Damit betritt das Gebäude eine „neue Evolutionsstufe der Energieeffizienz“, so Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung der AGB.


Forschung

Das Aktiv-Stadthaus ist Teil des Netzwerks Effizienzhaus Plus der Forschungsinitiative Zukunft Bau. Mit Bezug der Bewohner wird es im Rahmen des Förderprogramms „Wohngebäude im Effizienzhaus Plus Standard“ in einem zweijährigen technischen und sozialwissenschaftlichen Monitoring untersucht.

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