Mein Zukunft Bau

Energy:Label - Ganzheitliche Bewertung eines Plusenergiehauses

Projektnummer

F20-06-1-097; 10.08.18.7-06.11

Laufzeit / Status

02.2007 - 04.2008 / abgeschlossen

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Anlage_1.pdf


Anlage_2.pdf


Anlage_3.pdf


Anlage_4.pdf


Anlage_5.pdf

Projektdetails

Beteiligte

TU Darmstadt, Fachbereich Architektur, Fachgebiet Entwerfen und Energieeffizientes Bauen (Bearbeiter)

 

KERN ingenieurkonzepte, Berlin (Bearbeiter)

 

Prof. Manfred Hegger (Bearbeiter)

Dipl.-Ing. Michael Keller (Bearbeiter)

Dipl.-Ing. Andreas Kern (Bearbeiter)

Tobias Kern (Bearbeiter)

 

Cluster

Energieeffizienz und erneuerbare Energien im Gebäude- und Quartiersbereich

Projektbeschreibung

Mit der Entwicklung der DIN 18599 zur Energetischen Bewertung von Gebäuden hat Deutschland es in kurzer Zeit geschafft, gemäß den EU-Richtlinien eine ganzheitliche Methode zur Gesamtenergie-Effizienz von Gebäuden zu entwickeln. Die Anwendung der kompletten Norm ist zunächst für den Nichtwohnungsbau vorgesehen, sie bietet aber auch ein hohes Potential im Bereich des hocheffizienten Wohnungsbaus. Optimierungshinweise durch Energiebilanzen können aber nur dann in den Entwurf zurückfließen, wenn die Berechnung den Planungsprozess von Anfang an begleitet und stetig aufschlussreiche Zwischenergebnisse liefert. Der Beitrag der TU Darmstadt zum Solar Decathlon 2007 wird als zukunftsweisende Wohntypologie in Form eines Plusenergiehauses betrachtet und ausgewertet. Insbesondere energetisch hochoptimierte und damit komplexe Gebäudetypen wie Passiv-, Null- oder Plusenergiehäuser liegen im Blickfeld des Forschungsprojektes. Die gemessen an der bisherigen Bilanzierungsmethodik für Wohngebäude zahlreichen positiven Neuerungen des ganzheitlichen und iterativen Ansatzes der DIN 18599 werden am Beispiel dieses konkreten Projektes auf Zuverlässigkeit, Handhabung und Einsatz bei einem kleinen, aber hochoptimierten Bauwerk getestet. Im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen im Wohnungsbau sind Prüfungs- und Rückkopplungsschritte im Bereich von Gebäuden mit niedrigem Energieverbrauch von hoher Bedeutung, um die Bewertungsmethodik zukünftiger Gebäudegenerationen weiter zu optimieren. Durch eine Anwendung der DIN 18599 am Beispiel des SolarDecathlon Hauses wird geprüft, welche bilanztechnischen Probleme bei der Eingabe der Konstruktion und der anlagentechnischen Merkmale des Gebäudes auftreten. Unzureichende Eingabemöglichkeiten werden festgestellt und Lösungsansätze vorgeschlagen. Anschließend wird geprüft, ob unter den gegebenen Bedingungen die bilanztechnischen Randbedingungen für die Berechnung von Gebäuden mit extrem niedrigem Energieverbrauch bis hin zum Energieplus gewährleistet sind und zu stichhaltigen Ergebnissen führen. Als Referenz wird eine Berechnung des Gebäudes mit dem Passivhaus-Projektierungs-Paket (PHPP) herangezogen und den Ergebnissen der DIN 4701/4108 und der DIN 18599 gegenübergestellt. Im Anschluss an die Bilanzierung wird ein eigenständiger "Plusenergieausweis" als Gebäudeinformationssystem entworfen und zur Öffentlichkeitsarbeit empfohlen. Verschiedene Berechnungs- und Darstellungsstrukturen werden geprüft und hinsichtlich ihrer Informationsdichte bewertet. Der "Plusenergieausweis" soll dabei nicht in Konkurrenz zum bestehenden Energieausweis nach EnEV 2007 stehen. Stattdessen wird die qualitative und quantitative Abbildung der gesamten Betriebsenergie von Gebäuden angestrebt, deren Spektrum von hocheffizient über selbst versorgend bis hin zu Überschüsse erwirtschaftend reicht.

Schlagwörter

Gebäude; Wohngebäude; Energieeffizienz; Bewertung; Ganzheitlichkeit; Energiebilanz; Bilanzierung; DIN 18599; Energieausweis; Energiesparendes Bauen; Plusenergiehaus;

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