Mein Zukunft Bau

PPP-Mittelstand - Integration von KMU im PPP-Hochbau. Optimierung von Rahmenbedingungen zur Integration von KMUs/ des Handwerks im Zuge von Public-Private-Partnership-Projekten anhand von konkreten Projektsimulationen

Projektnummer

F20-06-1-241; 10.08.18.7-06.13

Laufzeit / Status

10.2006 - 06.2008 / abgeschlossen

Projektdetails

Beteiligte

Handwerkskammer Münster (Bearbeiter)

INFA - Institut für Abfall, Abwasser und Infrastruktur-Management GmbH, Ahlen (Bearbeiter)

Institut für Abfall, Abwasser, Site und Facility Management e.V. - INFA ISFM e.V., Ahlen (Bearbeiter)

 

Dipl.-Volksw. Hermann Eiling (Bearbeiter)

Dr.-Ing. Florian Nitzsche (Bearbeiter)

Dipl.-Kfm. Torben Bernhold (Bearbeiter)

Dietrich Externbrink (Bearbeiter)

Cluster

Verbesserung der Bau- und Planungsprozesse

Projektbeschreibung

Die integrativen Ausschreibungen von Leistungen über den gesamten Lebenszyklus von Immobilien, die von der öffentlichen Hand im Rahmen des Public Private Partnership (PPP) vorgenommen werden, gerieten in den letzten Jahren immer weiter in den Fokus der Kritik. Zurückliegende Studien ergaben einen signifikanten Nachholbedarf an Professionalisierung auf Seiten der öffentlichen Hand und auf Seiten der privaten Bieter. Zur Zeit sind noch zu wenige mittelstandsgerechte PPP-Ausschreibungen von der öffentlichen Hand veröffentlicht worden und zu dem fehlt den Handwerksunternehmen die Einschätzung der Risiken und die Initiative aller Beteiligten, um auf diesem Tätigkeitsfeld aktiv zu werden.

Projektzielsetzung: Das Projektziel besteht insbesondere darin, die Erfolgsfaktoren einer Beteiligung von KMU des Handwerks an PPP-Projekten herauszuarbeiten und hierfür Optimierungsansätze für die ausschreibende Stelle bzw. den privaten Bietern im Rahmen der Angebotsprozesse zu entwickeln. Im Rahmen einer Theorieanalyse, einer empirischen Studie sowie Expertenworkshops sollen neben geeigneten Maßnahmen zum Aufbau einer optimalen Aufbauorganisation insb. die Ablauforganisation (Prozessmodell) standardisiert werden. Zusätzlich sind mittelstandsgerechte Finanzierungsansätze zu entwickeln. Die Prüfung des Zielbeitrags zur Förderung des Mittelstands soll anhand konkreter Projektsimulationen/Fallstudien erfolgen.

Projektdurchführung: Anhand einer empirischen Untersuchung zurückliegender PPP-Projekte wurden die Rahmenbedingungen aus Sicht der Handwerker bzw. des Mittelstandes analysiert und mögliche Optimierungspotenziale in Form eines Modells abgeleitet, um Impulse für handwerksgerechte PPP-Projekte zu schaffen. Der Fokus im Rahmen der Ableitung von optimierten Vorgehensmodellen liegt dabei auf möglichen Standardisierungen mittelstandsgerechter Ausschreibungen sowie einer standardisierten Angebotserstellung auf Seiten der KMU.

Die im Rahmen des Forschungsprojekts erarbeiteten Erfolgsfaktoren bzw. das Umsetzungsmodell wurden im Zuge praxisnaher Projektsimulationen hinsichtlich des Zielbeitrags zur Mittelstandsförderung geprüft, um kurzfristig die Beteiligung von KMU / Handwerksbetrieben / Leistungsverbünden an PPP zu ermöglichen.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Mittelstandsintegration in PPP-Projekte bis zu einem Projektvolumen von etwa 15 Mio. Euro vielfach positiv beurteilt wird. Dieser Wert kann als "weicher" Schwellenwert für die Beteiligung von KMU angesehen werden.

Projektergebnisse:

- Erfolgsfaktoren und Vorgaben zur Mittelstandsförderung für zukünftige Ausschreibungen (öffentliche Hand),

- Ablauf zur Professionalisierung potenzieller Bieter und Darstellung aufbauorganisatorische Erfolgsfaktoren,

- Prozessmodell zur Abwicklung eines optimierten PPP-Angebotsprozesses (Ablauforganisation), - mittelstandsgerechtes Finanzierungsmodell.

Schlagwörter

Public-Private-Partnership; Hochbau; Ausschreibung; Angebot; Mittelstand; Mittelstandsunternehmen; KMU; Handwerksbetrieb; Beteiligung; Integration; Projektbeispiel; Simulation; Standardisierung; Finanzierung;

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