Mein Zukunft Bau

Energy: Base - Plattformtechnologie für Gebäude mit extrem niedrigem Energieverbrauch (Konzeptphase)

Projektnummer

F20-06-1-095; 10.08.18.7-06.22

 

Laufzeit / Status

02.2007 - 03.2008 / abgeschlossen

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Projektdetails

Beteiligte

 

TU Darmstadt, Fachbereich Architektur, Fachgebiet Entwerfen und Energieeffizientes Bauen (Bearbeiter)

 

Prof. Manfred Hegger (Bearbeiter)

 

Cluster

Energieeffizienz und erneuerbare Energien im Gebäude- und Quartiersbereich

Projektbeschreibung

Das Forschungsprojekt "energybase" wurde im Rahmen der Forschungsinitiative Zukunft Bau des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und des Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) sowie durch die Firma Bosch über 13 Monate finanziert. Dabei wurde für Wohngebäude eine gebäudetechnische Plattform konzipiert, die den Einsatz energieeffizienter Gebäudetechnik sowohl von Seiten der Montage, wie von Seiten der Erweiterung und des Umbaus vereinfacht. Eine solche Entwicklung erscheint als notwendig, da gerade das energieeffiziente Bauen erhöhte technische Anforderungen an die Gebäudetechnik selbst und deren Integration in das Gebäude stellt. Die Plattform übernimmt die Funktion eines Komponententrägers sowie die intelligente Verteilung und Optimierung der Wärmeströme für Heizung und Warmwasser. Sie lässt sich mit einer unterschiedlichen Anzahl von Komponenten wie Pumpen, Ventile oder Solarstation nach einem Baukastensystem bestücken. Selbst an die Integration noch nicht auf dem Markt erhältlicher, innovativer Neuentwicklungen, wie einer Abwasserwärmerückgewinnung wurde gedacht. An die Plattform lassen sich verschiedene technische Geräte, wie Wärmeerzeuger und Speicher anschließen, welche auch durch eine eingeführte Standardisierung für eine große Flexibilität in ihrer Zusammensetzung sorgen. Über eine Bedieneroberfläche werden die Energiestrome gesteuert und der Nutzer informiert. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes wurden in folgenden Schritten erarbeitet: - Plattformstrategien und Entwicklung eines Systemkataloges. - Untersuchung der Systembausteine. - Untersuchung der Plattformkomponenten, DIN Vorschriften Geometrien. - Entwicklung und Vorschlag einer Plattform. - Modularisierung und Standardisierung der Bausteine. - Diskussion des Plattformstandort und Integration. - Entwicklung einer Bedieneroberfläche. - Plattformeinsatz am Beispiel des Plusenergiehauses "Solar Decathlon 2007". Durch herstellerübergreifende Vereinheitlichung der Komponenten und Anschlüsse werden der Wettbewerb und eine Weiterentwicklung der haustechnischen Systemkomponenten und ihrer Normierung gefördert. Dies kann im internationalen Vergleich zu einer Stärkung der Konkurrenzfähigkeit der deutschen Bau- und Komponentenindustrie führen. Die wirtschaftlichen Vorteile und Potentiale der Plattform in den Bereichen der Herstellung, Vermarktung und Flexibilität sollten Anreiz für Hersteller, Industrie und Investoren sein, die Entwicklung entsprechender Gerätestrukturen voranzutreiben. Durch die möglichen Vereinfachungen in Planung und Bauablauf können die Zielgruppen der Planer, Fachingenieure, Handwerker und Nutzer direkt angesprochen werden. Höhere Sachinvestitionen können über vereinfachte und schnellere Montage und damit kürzer Bauzeiten, sowie durch reduzierte Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungskosten ausgeglichen werden.

Schlagwörter

Gebäudetechnik; Haustechnik; Energieverbrauch; Energieeffizienz; Niedrigenergiehaus; Wohngebäude; Heizung; Warmwasser; Energiestrom; Wärmestrom; Plattform; Baukastensystem; Standardisierung; Modularisierung; Flexibilität;

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