Mein Zukunft Bau

RFID-unterstütztes Steuerungs- und Dokumentationssystem für die erweiterte Baulogistik am Beispiel "Baulogistikleitstand" für die Baustelle - "RFID-Baulogistikleitstand".

Projektnummer

F20-08-1-098; 10.08.18.7-08.04

 

Laufzeit / Status

03.2008 - 02.2010 / abgeschlossen

Projektdetails

Beteiligte

Univ. Wuppertal, Lehr- und Forschungsgebiet Baubetrieb und Bauwirtschaft (Bearbeiter)

 

Prof. Dr.-Ing. Manfred Helmus (Bearbeiter)

Anica Meins-Becker (Bearbeiter)

Lars Laußat (Bearbeiter)

Agnes Kelm (Bearbeiter)

Cluster

Verbesserung der Bau- und Planungsprozesse

Projektbeschreibung

Das Ziel des Forschungsprojektes "RFID-Baulogistikleitstand" war die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes für eine durch Auto-ID-Technik unterstützte Material- und Personallogistik, welches einerseits einen durchgängigen Informationsaustausch der am Bau Beteiligten ermöglicht und zum anderen durch Modifizierung und Integration bereits bestehender Anwendungen zur Optimierung logistischer Prozesse beiträgt. Die Ergebnisse sollten an einem Demonstrator "RFID-Baulogistikleitstand" verdeutlicht werden.

Als erster Arbeitsschritt des Gesamtkonzeptes zur Baulogistik wurde im Rahmen der Forschungsinitiative "ZukunftBAU" das Forschungsprojekt "InWeMo" bearbeitet. Hierbei wurde ein Netzwerkmodell entwickelt, welches den optimierten, durchgängigen Informationsaustausch entlang der Wertschöpfungskette vom Baustoff bzw. Bauteilproduzenten über den Zulieferer, die Baustelle, den Nutzer und letztlich den Entsorger ermöglicht. Dieses Netzwerkmodell bildet die Basisnetzwerkinfrastruktur für das Gesamtkonzept und wurde demonstriert in einem sog. "RFID-Bauserver".

Da die Optimierung der logistischen Prozesse durch deren Kontrolle und Steuerung an den Schnittstellen zwischen den am Bau Beteiligten sowie einer lückenloser Dokumentation erfolgen kann, wurde ein webbasiertes Informationsnetzwerk konzipiert bestehend aus einem "Digitalen Erweiterten Bautagebuch", einem "Bauprojektdatenserver", dem das EPCglobal-Netzwerk simulierenden "RFID-Bauserver" aus dem vorangegangenem Projekt "InWeMo" und einem "Baustellenavisierungsportal" zur Anmeldung von Transporten. In einem Baustellencontainer wurden verschiedene Applikationen integriert, die Auto-ID-Techniken nutzen. Diese Applikationen pflegen einerseits Ereignisdaten in diese Netzwerkstruktur ein, andererseits nutzen sie auch Stammdaten aus diesem Netzwerk. Sie können mit einem einheitlichen RFID-basierten Baustellenausweis genutzt werden.

Im einzelnen wurden folgende Applikationen in dem Container vereint: ein System zur Erstellung von Baustellenausweisen, eine RFID-Schließanlage für die Containertüren, eine Zutritts- und PSA-Kontrollschleuse mit Zeiterfassung, eine Zufahrtsberechtigungskontrolle, die an das "Baustellenavisierungsportal" gekoppelt ist, eine stationäre und eine mobile Lösung für die Werkzeugregistrierung, eine Baustation für die Vermietung oder den Verkauf von Objekten und eine mobile Lösung für die RFID-basierte mobile Wareneingangskontrolle. Ferner können Warenausgangsdaten von externen RFID-Portalen über den "RFID-Bauserver" integriert werden.

Schlagwörter

Baustelle; Bauprozess; Logistik; RFID; Identifizierung; Automatisierung; Materialfluss; Baustoff; Bauteil; Personaleinsatz; Wertschöpfungskette; Lebenszyklus; Versorgung; Bautagebuch; Digitalisierung; Informationsaustausch; Leitstand; Steuerung; Dokumentation;

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