Mein Zukunft Bau

Nachhaltige Optimierung von Holzfensterprofilen zur Erreichung der Anforderungen der EnEV 2012. Holzfenster 2012; Kurztitel

Projektnummer

F20-09-1-015; 10.08.18.7-08.30

 

Laufzeit / Status

12.2008 - 06.2011 / abgeschlossen

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Projektdetails

Beteiligte

 

Institut für Fenstertechnik e.V. -IFT-, Rosenheim (Bearbeiter)

Dipl.-Phys. Norbert Sack (Bearbeiter)

Dipl.-Ing. Benno Bliemetsrieder (Bearbeiter)

Cluster

Neue Materialien und Techniken

Projektbeschreibung

Aktuelle und zukünftige Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV), steigende Energiekosten sowie zusätzliche Anreize durch staatliche Fördermaßnahmen erfordern immer energieeffizientere Bauweisen. Da hierfür sowohl bei Neubauten als auch im Bereich der energetischen Gebäudesanierung die Anforderungen an einzelne Bauprodukte steigen, müssen auch Fenster- und Außentürelemente mit dieser Entwicklung schritthalten und Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Werte) dieser Konstruktionen verbessert werden. Die zukünftigen Verschärfungen erfordern dabei neben Verbesserungen im Bereich der Verglasung auch eine deutliche Verbesserung der Wärmedurchgangskoeffizienten der Fensterrahmen (U klein f - Wert). Ziel des Forschungsvorhabens war es daher, Konzepte für eine Optimierung des Wärmeschutzes von Holzfensterprofilen und Umsetzungsvorschläge zur Erreichung der steigenden Anforderungen, unter Berücksichtigung aller fenstertechnischen und gestalterischen Belange, zu erarbeiten. Im Rahmen des Projektes wurde ein umfangreiches Pflichtenheft erstellt. Darin wurden neben den Anforderungen an die Technischen Eigenschaften u.a. auch Konstruktionsdetails und gestalterische Aspekte hinterfragt, um daraus Vorgaben für das "Holzfenster 2012" abzuleiten. Im weiteren Vorgehen wurden durch breit angelegte Berechnungen, unter Variation der maßgeblichen Parameter, Grenzen von reinen Holzkonstruktionen sowie Möglichkeiten durch die Integration von Dämmstoffen aufgezeigt. An aktuell in der Entwicklung befindlichen Holzfenstersystemen wurden Untersuchungen zu den Leistungseigenschaften im Neuzustand sowie nach künstlicher Alterung durchgeführt. Für weitergehende wärmetechnische Verbesserungen wurden entsprechende Konzepte und Herangehensweisen tiefergehend untersucht. Neben Umsetzungsvorschlägen zur Integration von Dämmstoffen wurden dabei auch Verbesserungen u.a. durch modifizierte Holzarten betrachtet. Neben Verbesserungsmöglichkeiten bekannter und bewährter Konstruktionsvarianten von Fenstern wurden im Projekt auch innovative Konstruktions- bzw. Verglasungsvarianten betrachtet. Nach den Erkenntnissen des Forschungsvorhabens sind mit Holzfenstern künftige energetische Anforderungen erreichbar. Eine Rahmendicke von mindestens 90 mm in Verbindung mit 3-fach Mehrscheibenisolierglas kann dabei schon heute als "neuer Standard" bzw. "Stand der Technik" angesehen werden. Wichtig bei der Entwicklung solcher Systeme ist eine laufende Abstimmung mit Beschlags-, Dichtprofil- und Werkzeughersteller sowie allen anderen beteiligten Zulieferern zum frühest möglichen Zeitpunkt in der Entwicklungsphase. Zur wärmetechnischen Verbesserung von reinen Massivholzquerschnitten liefert die Integration von Dämmstoffen in die Blendrahmen eine einfache aber effektive Lösung bei relativ geringem fertigungstechnischem Aufwand.

Schlagwörter

Fensterbau; Holzfenster; Fensterprofil; Fensterrahmen; Energiesparendes Bauen; Wärmeschutz; Dämmstoff; U-Wert; Wärmedurchgangskoeffizient; Verordnung; Energieeinsparverordnung; EnEV; EnEV 2012; Anforderung; Nachhaltigkeit; Optimierung; Fenstertechnik; Konstruktionsdetail; Detailkonstruktion; Gestaltung; Versuch; Berechnung;

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