Mein Zukunft Bau

Mini-Contracting: Weiterentwicklung von Contractingdienstleistungen für Einfamilienhäuser unter Einbindung Regenerativer Energien und mit Effizienzversprechen (COREFF)

Projektnummer

F20-09-1-167; 10.08.18.7-09.44

 

Laufzeit / Status

01.2010 - 12.2011 / Abgeschlossen

Sie können eine Kopie des Forschungsberichtes fb_F_2812 online auf www.baufachinformation.de bestellen: Zur Bestellung


Kurzbericht_F_2812.pdf


Short_Version_F_2812.pdf

Projektdetails

Beteiligte

Bremer Energie Institut (Bearbeiter)

 

Dr.-Ing. Klaus-Dieter Clausnitzer (Bearbeiter)

Dipl.-Ing. Elisabeth von Hebel (Bearbeiter)

Cluster

Energieeffizienz und erneuerbare Energien im Gebäude- und Quartiersbereich

Projektbeschreibung

Zur Erreichung der energiepolitischen Ziele ist es notwendig, die Modernisierungsaktivitäten bei Ein- und Zweifamilienhäusern quantitativ zu erhöhen und qualitativ zu verbessern. Da vielfach Informations- und Finanzierungs-Hemmnisse bestehen, müssen viele Erfolg versprechende Modelle aufgebaut werden, die diese Hemmnisse überwinden helfen. Einer dieser Wege besteht vor allem im Bereich der Raumwärme und Warmwasserbereitung darin, der Zielgruppe umfassendere Dienstleistungen anzubieten, als eine reine Installation einer neuen Heizungsanlage. Vor allem etliche Energieversorger bieten solche Dienstleistungen an, z.B. unter dem Namen Wärmedirektservice.

Ziel des Vorhabens war es, eine wissenschaftliche Basis für die Weiterentwicklung solcher Dienstleistungen zu liefern. Ausgangspunkte waren Mini-Contracting-Dienstleistungen von Energieversorgern wie z.B. der EWE ENERGIE AG, die Mini-Contracting für Einfamilienhaus-Eigentümer in Kooperation mit Heizungsbau-Handwerkern für die Modernisierung bzw. den Neubau von Heizungsanlagen anbietet.

Im Forschungsvorhaben wurden analysiert:

- was bisherige Mini-Contracting-Dienstleistungen ausmacht;

- welche Hemmnisse bei Einfamilienhauseigentümern zur Nutzung von Mini-Contracting bestehen;

- wie diese Hemmnisse überwunden werden könnten;

- wie vorhandene Mini-Contracting-Angebote verbessert werden könnten.

Auf der Basis von Befragungen der Anbieter (meist Energieversorgungsunternehmen), Befragungen von partizipierenden Handwerkern und Befragungen von Hauseigentümern wurden Vorschläge für die Weiterentwicklung solcher Dienstleistungen erarbeitet. Bei der Verbesserung ging es insbesondere darum

a) in stärkerem Umfang als bisher Energieeffizienz- und CO2-Reduktionspotenziale zu erschließen,

b) in größerem Umfang regenerative Energien einzubinden,

c) durch verbesserte Kommunikation zwischen Energiedienstleistern und Einfamilienhauseigentümern mehr Nutzer zu gewinnen (z.B. durch eine verbesserte Zielgruppenselektion oder durch Effizienzversprechen)

d) Potenziale neuer Techniken wie Smart Meterimg und Gebäudeautomation auszuloten und Wege aufzuzeigen, wie diese mit der Contracting-Dienstleistung sinnvoll verbunden werden könnten.

Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens wurden u.a. in einem Abschlussbericht veröffentlicht.

Schlagwörter

Einfamilienhaus; Zweifamilienhaus; Energieversorgung; Wärmeversorgung; Wärmelieferung; Energieeffizienz; Regenerative Energie; Dienstleistung; Heizungsanlage; Modernisierung; Energieeinsparung;

Weiterempfehlen

Twitter

Teilen

Facebook

Teilen

Ein gemeinsames Projekt von: