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Berechnungs-Algorithmen für Freie und Regenerative Kühltechnologien in Nichtwohngebäuden

Projektnummer

F20-09-1-070; 10.08.18.7-10.07

 

Laufzeit / Status

06.2010 - 07.2011 / abgeschlossen

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Projektdetails

Beteiligte

 

Institut für Luft- und Kältetechnik Gemeinnützige Gesellschaft mbH -ILK,, Dresden (Bearbeiter)

Dipl.-Ing. R. Mai (Bearbeiter)

Cluster

Energieeffizienz und erneuerbare Energien im Gebäude- und Quartiersbereich

Projektbeschreibung

Mit der Energieeinsparverordnung 2007 wird die Kühlung von Nichtwohngebäuden erstmalig in Deutschland Gegenstand der Energiebedarfsbilanzierung im Rahmen eines öffentlich-rechtlichen Nachweisverfahrens. Das entsprechende Berechnungsverfahren für den Kühlenergiebedarf liefert die durch die EnEV 2007 in Bezug genommene DIN V 18599 insbesondere in den Teilen 2, 3 und 7. Dieses Forschungsvorhaben bietet die Basis für eine Erweiterung dieser Berechnungsmethodik im Hinblick auf energieeffiziente Technologien und die Nutzung regenerativer Energiequellen. Dabei werden für diese Technologien Kennwerte und Berechnungsalgorithmen entwickelt, um das bestehende Kennwertverfahren der Bedarfsbilanzierung nach DIN V 18599 zu erweitern. Im Mittelpunkt des Forschungsprojektes steht dabei die Untersuchung von Systemen zur Nutzung erneuerbarer Energien und zur Freien Kühlung und die Bewertung der mit der Anwendung verbundenen Energiebedarfsreduzierung. Im Ergebnis liegen Untersuchungsergebnisse zur Erhöhung der Abbildungsgenauigkeit der Freien Kühlung mit verstärkter Fensterlüftung bzw. natürlicher Sommernachtlüftung im augenblicklichen Monatsbilanzverfahren vor. Darüber hinaus wurden die anlagentechnisch nutzbaren Möglichkeiten zur Freien Kühlung durch die Nutzung von Rückkühlwerken und Freikühlregistern hinsichtlich ihres Beitrages zur Energiebedarfsreduzierung bewertet und Kennwerte für das normative Bilanzverfahren ermittelt. Gleiches gilt für weitere alternative Kühlmethoden wie die indirekte (abluftseitige) Verdunstungskühlung, die sorptive Entfeuchtung mit DEC-Technik, die Nutzung von geothermischen Energiequellen (z. B. Grundwasser, Erdwärme) und neuartige Regelstrategien konventioneller Kälteerzeuger (z. B. Inverterregelung). Auch für diese Technologien wurden Energiekennwerte ermittelt und die Abbildung im normativen Kennwertverfahren beschrieben. Daneben wurden Bewertungsfaktoren für die Kältespeicherung und für Mehrerzeugeranlagen eingeführt und ein Berechnungsalgorithmus für einen energetischen Teilkennwert der Kältetechnik definiert.

Schlagwörter

Nichtwohngebäude; Kühlung; Kühltechnik; Technologie; Energieeinsparung; Energiebedarf; Nutzenergie; Berechnung; Norm; DIN V 18599; Regenerative Energie; Lüftung; Fensterlüftung; Freie Lüftung; Freie Kühlung; Verdunstung; Speicherung; Kältespeicherung; Kühlanlage; Anlagentechnik; Raumlufttechnik; Sorptionsanlage;

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