Mein Zukunft Bau

Energienutzungsplan unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes

Projektnummer

F20-09-1-200; 10.08.18.7-10.19

Laufzeit / Status

01.2011 - 10.2012 / abgeschlossen

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Projektdetails

Beteiligte

TU München, Lehrstuhl für Bauklimatik und Haustechnik

Dipl.-Ing. M.Eng.RobertFröhlerBearbeiter

Dipl.-Ing. M.Eng.JuliaDrittenpreisBearbeiter

B.A. M.Sc.JohanneSchönerBearbeiter

Dipl.-Wirtsch.-Ing. M.Sc.ThomasSchmidBearbeiter

Dipl.-Ing.OliverZadowBearbeiter

Cluster

Modernisierung des Gebäudebestands

Projektbeschreibung

Vollständiger Titel: Energienutzungsplan unter besonderer Berücksichtigung des Denkmalschutzes am Beispiel der Stadt Iphofen - Untersuchung des Potenzials von Nahwärmeversorgungskonzepten in Verbindung mit Sanierungskonzepten denkmalgeschützter, historischer Gebäude in innerörtlichen Quartieren

Ziel der Bundesregierung bis 2050 ist ein klimaneutraler Gebäudebestand der mit regenerativen Energien versorgt wird. Der klimagerechte Stadtumbau wird einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende beitragen. Historische Gebäude und Quartiere haben ihre Stärke im Ensemble. Auch das Potenzial der Energieeinsparung und der Nutzung erneuerbarer Energien wird dadurch beeinflusst. Zielführend ist, dass künftig neben der erforderlichen individuellen Betrachtung des Einzelgebäudes die erweiterte Betrachtung auf das Quartier und die Gemeinde erfolgt.

Die Energieproblematik wird nicht auf einzelne Gebäude reduziert, sondern erweitert sich auf die energetische Konzeption von Quartieren. Dadurch können Synergieeffekte und lokale Energieressourcen genutzt werden. Dies setzt eine intensive Auseinandersetzung mit den historischen Gebäuden und Ensembles, lokalen Energiepotenzialen, Energieabnahmedichten und Infrastrukturen voraus. Hierfür sind geeignete Planungsinstrumente erforderlich, um auf kommunaler Ebene einzelne Maßnahmen zu Energieeinsparung, Effizienzsteigerung und erneuerbaren Energien gezielt zu entwickeln und aufeinander abzustimmen. Ein Energienutzungsplan (ENP) ist ein informelles Planungswerkzeug, welches die Verknüpfung komplexer Fragestellungen zum Thema Energie ermöglicht.

Im Rahmen der Stadtentwicklungsplanung und Stadtsanierung ist er ein wichtiges Instrument, um den Teilbereich Energieeffizienz zu koordinieren. Der Forschungsbericht zeigt Handlungsmöglichkeiten auf, wie Kommunen mit einem hohen Anteil an historischen Gebäuden energetisch effizient und mit einem hohen Anteil an regenerativen Energien versorgt werden können. Die Forschungsergebnisse werden praxisbezogen am Beispiel der Stadt Iphofen aufgezeigt.

Schlagwörter

Stadtumbau; Stadtsanierung; Historisches Gebäude; Denkmalschutz; Quartier; Stadtquartier; Energieversorgung; Energienutzung; Planungsinstrument; Plan; Energieeffizienz; Erneuerbare Energie; Energiewende; Klimaschutz; Gemeinde; Kommune; Stadtentwicklungsplanung; Projektbeispiel;

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