Mein Zukunft Bau

Hochfeste Bewehrung im Stahlbetonbau - Identifizierung von Anwendungsmöglichkeiten, Entwicklung von Bemessungsgrundlagen und Ermittlung des wirtschaftlichen Einsparpotentials

Projektnummer

F20-10-1-176; 10.08.18.7-11.01

 

Laufzeit / Status

09.2011 - 09.2013 / abgeschlossen

Sie können eine Kopie des Forschungsberichtes fb_F_2893 online auf www.baufachinformation.de bestellen: Zur Bestellung

Projektdetails

Beteiligte

 

Stahlwerk Annahütte Max Aicher GmbH und Co. KG, Werk 3 und 4, Ainring/Hammerau (Bearbeiter)

TH Aachen, Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen, Institut für Massivbau (Bearbeiter)

Prof. Dr.-Ing. Josef Hegger (Bearbeiter)

Dipl.-Ing. Florian Hude (Bearbeiter)

Cluster

Neue Materialien und Techniken

Projektbeschreibung

Die Verwendung von hochfesten Bewehrungsstählen, die eine um bis zu 1/3 höhere Streckgrenze aufweisen, ermöglicht schlankere Bauteile und damit eine ressourceneffizientere Bauweise. Das Forschungsvorhaben soll die Einsatzbereiche hochfester Bewehrung ermitteln und bewerten sowie durch experimentelle und theoretische Untersuchungen die wissenschaftliche Basis für ihre baupraktische Anwendung schaffen. Weiterhin sind für die Anwendung in der Praxis Bemessungstools bzw. Bemessungshilfen zu erstellen, soweit sie nicht von bestehenden Programmen abgedeckt sind.

Von der RWTH werden die Versuchskörper erstellt und getestet. Auf Basis der Versuchsergebnisse und begleitender theoretischer Untersuchungen werden Verbundkennwerte für die hochfesten Stähle bestimmt und Bemessungsregeln zur Biegebemessung, zum Rissbreitennachweis und zur Rotationsfähigkeit hergeleitet. Bei den Untersuchungen der hochfesten Stähle dienen Referenzversuche mit Betonstahl BSt 500S als Vergleichswerte. Zur vertieften Analyse des Verbundverhaltens der hochfesten Stähle sind FE-Berechnungen vorgesehen. Nach Abbildung der Versuche und Kalibrierung der Verbundgesetze sollen numerische Parameterstudien durchgeführt werden, um die Ergebnisse des Forschungsvorhabens auf andere Randbedingungen als in den Versuchen zu übertragen. Die FE-Berechnungen werden sowohl von SAH als auch von der RWTH durchgeführt. Das Institut für Betonbau der TU Graz (Prof. Tue) wird die numerische Abbildung des Verbundverhaltens beratend begleiten. Zur Kalibrierung und Validierung der FE-Modelle dienen die Versuchsergebnisse der RWTH. Damit werden im Forschungsvorhaben Grundlagen für alle Bewehrungsstähle mit den gleichen oder ähnlichen Eigenschaften ermittelt.

Schlagwörter

Stahlbetonbau; Betonstahl; Bewehrungsstahl; Hochfester Stahl; Baustoffeigenschaft; Bewehrung; Verbundeigenschaft; Rissverhalten; Biegebemessung; Bemessungsgrundlage; Verbundgesetz; Rotationsfähigkeit; Rissbreite; Nachweis; Bemessungshilfe; Wirtschaftlichkeit;

Weiterempfehlen

Twitter

Teilen

Facebook

Teilen

Ein gemeinsames Projekt von: