Mein Zukunft Bau

Netto-Plusenergie-Gebäude mit Stromlastmanagement und Elektro-Mobilität

Projektnummer

F20-10-1-068; 10.08.18.7-11.32

 

Laufzeit / Status

09.2011 - 03.2013 / abgeschlossen

Sie können eine Kopie des Forschungsberichtes fb_F_2860 online auf www.baufachinformation.de bestellen: Zur Bestellung

Projektdetails

Beteiligte

TU Braunschweig, Institut für Gebäude- und Solartechnik -IGS- (Bearbeiter)

 

Thomas Wilken (Bearbeiter)

Dipl.-Ing. Arch. Thomas Bockelmann (Bearbeiter)

Dipl.-Ing. Christina Stähr (Bearbeiter)

Cluster

Energieeffizienz und erneuerbare Energien im Gebäude- und Quartiersbereich

Projektbeschreibung

Kernziel des F+E-Vorhabens ist die Evaluierung der energetischen Performance des Netto-Plusenergie-Standards für das Einfamilienhaus. Dabei umfasst die Energiebilanz den Gebäudebetrieb, den Haushaltsstrom sowie die Elektromobilität. Unter anderem steht im Rahmen der wissenschaftlichen Untersuchung ein hoher Eigenstromnutzungsanteil aus der Photovoltaik im Fokus. Das Gesamtkonzept berücksichtigt die folgenden Aspekte zur Umsetzung des Netto-Plusenergie Standards: - die Reduzierung des Jahres-Endenergiebedarfs für Heizung und Warmwasser; - die Reduzierung des Jahres-Strombedarfs für Haushaltsgeräte und Beleuchtung; - eine rationelle Energieerzeugung und -verteilung; - die Nutzung der Sonnenenergie zur Wärme- und Stromerzeugung; - die direkte Nutzung des solar erzeugten Stroms für E-Mobilität und Speicherung in Batterien; - eine Gebäudeleittechnik (GLT) zur Steuerung und zur Umsetzung eines Lastmanagement sowie ein Monitoring zur Erfolgskontrolle und Betriebsoptimierung. Das primäre Ziel, den Netto-Plusenergie-Standard bei gleichzeitig hoher Nutzerzufriedenheit zu erreichen, wird in den ersten zwei Betriebsjahren voll erfüllt. Der solare Deckungsanteil der PV-Anlage am Gesamtstromverbrauch beträgt 2011 rd. 32 Prozent und wurde 2012 auf 48 Prozent gesteigert. Die direkte solare Eigenstromnutzung betrug in 2011 18 Prozent und konnte 2012 auf 33 Prozent der erzeugten Solarstrommenge erhöht werden. Die Ergebnisse zeigen, dass noch weiteres Potential zur Steigerung der Eigenstromnutzung vorhanden ist. Dieses soll in den Folgejahren realisiert werden. Um das gesamte System weiter zu optimieren soll in einem Anschlussprojekt eine aktive Funktionsbeschreibung zur Spezifikation und Überwachung des Gebäudebetriebs entwickelt werden. Die Steigerung des Eigenstromanteils im Gebäude soll durch folgende Maßnahmen umgesetzt werden: - Ausbau der thermischen Speichermassen (Pufferspeichervergrößerung); - Optimierte Nutzung der vorhanden thermischen Gebäudemasse (aktive Funktionsbeschreibung und optimierte Regelstrategien); - On-Line Monitoring zur Erfolgskontrolle und Betriebsoptimierung. Weitere Punkte wie Steigerung der Behaglichkeit der Bewohner, Kostenanalyse des Netto-Plusenergie-Standard im Vergleich zum EnEV Standard und Systemanalysen zu der Technik und der Ausstattung ergänzen weitere Forschungsziele.

Schlagwörter

Plusenergiehaus; Wohngebäude; Einfamilienhaus; Netto-Plusenergie-Gebäude; Monitoring; Stromerzeugung; Stromverbrauch; Stromspeicher; Speicherung; Management; Steuerung; Leittechnik; Energieeffizienz; Optimierung; Energiekonzept; Ganzheitlichkeit; Elektromobilität; Photovoltaik; Wärmepumpe; Batterie; Evaluierung; Strombilanz; Wärmebilanz;

Weiterempfehlen

Twitter

Teilen

Facebook

Teilen

Ein gemeinsames Projekt von: