Mein Zukunft Bau

Technologien und Techniken zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden durch Wärmedämmstoffe

Projektnummer

F20-12-1-074; 10.08.18.7-12.39

 

Laufzeit / Status

09.2012 - 05.2013 / abgeschlossen

Sie können eine Kopie des Forschungsberichtes buch_828 online auf www.baufachinformation.de bestellen: Zur Bestellung

Projektdetails

Beteiligte

Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München -FIW München- (Bearbeiter)

 

Dipl.-Ing. Christoph Sprengard (Bearbeiter)

Dr.-Ing. Sebastian Treml (Bearbeiter)

Prof. Dr.-Ing. Andreas Holm (Bearbeiter)

Cluster

Modernisierung des Gebäudebestands

Projektbeschreibung

Die energetische Sanierung im Gebäudebereich ist die Voraussetzung zur Reduzierung des Energieverbrauchs in Deutschland. Es fehlt aber eine umfassende und neutrale Beschreibung zu technischen, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten der dort eingesetzten Dämmstoffe. Weiterhin besteht Unklarheit über die bauteilbezogenen Einsparpotentiale im unsanierten Bestand. Die Investoren sind durch die teils unsachliche Berichterstattung verunsichert. Durch eine Beschreibung des Stands der Technik und aktueller Innovationen in Bezug auf die eingesetzten Dämmstoffe, die Anwendungsbedingungen, die ökologischen und gesundheitlichen Aspekte und qualitätssichernden Maßnahmen sowie einer realistischen und bauteilbezogenen Abschätzung des Einsparpotentials bei Sanierungsmaßnahmen im Bestand, sollen den privaten und öffentlichen Entscheidungsträgern und Investoren umfassende Informationen zum Nutzen von Wärmedämmmaßnahmen bereitgestellt werden. Durch die Sanierung von Bauteilen in einem Zustand vor der WSchV 95 nach den Vorgaben der EnEV 09, können im Bestandsausschnitt der GAK bis 1993 bauteilbezogene Einsparpotentiale von ca. 55 % (Oberer und Unterer Gebäudeabschluss) bis ca. 78 Prozent (Fassade) erreicht werden. Bezogen auf den Energieverbrauch dieses Bestandsausschnitts leiten sich allein aus diesen Maßnahmen an der opaken Gebäudehülle Einsparpotentiale von ca. 54 Prozent (bezogen auf den aktuellen Bedarf an Endenergie für Raumwärme) ab. Die energiebedingten Mehrkosten einer Sanierung amortisieren sich in angemessenen Zeiträumen. Schäden an Wärmedämmung sind gemessen an der verbauten Menge gering. Bei korrekter Verarbeitung erfüllen die angebotenen Systeme die Anforderungen des Brandschutzes. Betrachtet man das Einsparpotential der Gebäudesanierung insgesamt, in Höhe von 357 TWh (bei konsequenter Sanierung des Bestands auf den Zustand der EnEV 09) und den Anteil der Gebäudedämmung von 177 TWh hieran, so wird klar, dass die energetische Sanierung des Gebäudebestands und die hierzu benötigten Dämmstoffe ein unverzichtbarer Baustein der Energiewende sind.

Schlagwörter

Weiterempfehlen

Twitter

Teilen

Facebook

Teilen

Ein gemeinsames Projekt von: