Mein Zukunft Bau

Tragverhalten von schlanken Sandwichelementen mit GFK-Verbindungsmitteln unter Vertikallast

Projektnummer

F20-12-1-039; 10.08.18.7-13.24

Laufzeit / Status

 -  / abgeschlossen

Projektdetails

Beteiligte

 

 

Technische Universität Kaiserslautern

Fachgebiert Massivbau und Baukonstruktion

Jun.-Prof. Dr.-Ing. Matthias Pahn

Paul-Ehrlich-Strasse 14
67663 Kaiserslautern

 

Cluster

Neue Materialien und Techniken

Projektbeschreibung

Im Hochbau werden zunehmend geschosshohe Sandwichwände in Voll- oder Halbfertigteilbauweise als Außenwandbauteile eingesetzt (Abb. 1). Die Verbindung von Trag- und Vorsatzschale wird dabei immer häufiger mit Verbindungsmitteln aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) ausgeführt, weil dessen Wärmeleitfähigkeit (l = 0,5 W/mK) deutlich geringer ist als die von Stahl(l = 40-60 W/mK). Zahlreiche Bauprodukthersteller arbeiten an der Weiterentwicklung stabförmiger Verbindungselemente.
Bisher liegen für solche Sandwichwände jedoch keine Bemessungsgrundlagen vor, die eine wirtschaftliche Ausnutzung des Gesamtsystems aus Trag- und Vorsatzschale beim Nachweis der Standsicherheit erlauben. Vielmehr wird die Tragschale zum Abtrag aller Einwirkungen herangezogen und die versteifende Wirkung der Vorsatzschale bleibt sehr auf der sicheren Seite liegend unberücksichtigt, was sich beim Stabilitätsnachweis nachteilig auswirkt.
In dem hier beschriebenen Forschungsvorhaben soll untersucht werden, welchen Beitrag die mit GFK-Elementen verbundene Vorsatzschale zur Tragfähigkeit von schlanken Sandwichwänden leisten kann. In diesem Zusammenhang ist der Aufbau der Kernschicht aus GFK-Verbindungsmitteln und Dämmung zu optimieren.
Ziel ist die Erarbeitung eines praxisgerechten, produktunabhängigen Bemessungsvorschlags, welcher dem Tragwerksplaner die wirtschaftliche Bemessung schlanker Sandwichwände mit GFK-Verbindungmitteln unter Vertikallast ermöglicht.

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