Mein Zukunft Bau

IT-unterstütztes und automatisiertes Energiemonitoring der Technischen Gebäudeausrüstung in Echtzeit als Bestandteil eines zeitnahen und optimierten Energieeffizienzmanagements unter Berücksichtigung der Bauphysik und Nutzung

Projektnummer

F20-12-1-155; 10.08.18.7-13.46

Laufzeit / Status

12.2013 - 12.2015 / laufend

Projektdetails

Beteiligte

Ingenieurbüro S. Gerhard
Ebertsborn 24
6606 St. Wendel

Cluster

Energieeffizienz und erneuerbare Energien im Gebäude- und Quartiersbereich

Projektbeschreibung

Im Forschungsvorhaben sollen Verfahren für ein IT-unterstütztes und automatisiertes Energiemonitoring der Technischen Gebäudeausrüstung entwickelt und evaluiert werden. Notwendige Voraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung solcher Verfahren sollen in einer neuen AMEV-Richtlinie Gebäudeautomation 201x einfließen. 
Das Ziel ist die Weiterentwicklung des Energiemanagements von Gebäuden durch intelligente Verbrauchs- und Anlagenüberwachung in Echtzeit als Bestandteil eines zeitnahen und optimierten Energieeffizienzmanagements unter Berücksichtigung der Bauphysik und Nutzung.

In einem ersten Arbeitsschritt soll das Energie- und Umweltbüro e.V. als langjährig erfahrener Dienstleister im Gebäudemanagement mögliche Verfahren für die automatisierte Anlagen- und Verbrauchsüberwachung konzeptionell entwickeln. Neben einfachen Plausibilitätsbetrachtungen sollen Korrelationen gesucht und diskutiert werden, um das Verbrauchs- und Betriebsverhalten einzelner Anlagen, Gebäudeteile und/oder Gebäude automatisiert beurteilen zu können. Neue Verfahren zur Mustererkennung sowie Verlaufsvorhersagen sollen hinsichtlich der sinnvollen Einsetzbarkeit im Energieeffizienzmanagement diskutiert und mögliche Konzepte für deren Einsatz erarbeitet werden.


Nach Diskussion der Ergebnisse dieses ersten Arbeitsschrittes sollen im nächsten Arbeitsschritt die Umsetzbarkeit der Verfahren am Beispiel des Energiemanagementsystems der Landeshauptstadt München untersucht und im Prototyp zur Validierung der Güte umgesetzt werden. Die Ergebnisse der Validierung sollen zur Optimierung der Verfahren oder, wo notwendig, zur konzeptionellen Neuentwicklung von Verfahren eingesetzt werden.

Die Ergebnisse werden überall dort von großem Nutzen sein, wo ein umfangreicher Anlagen- und Gebäudebestand bewirtschaftet werden muss oder kaum ingenieurtechnisches Know-How für die Gebäudebewirtschaftung zur Verfügung steht. So können vor allem kleine und mittlere Kommunen, aber auch die nicht-öffentlichen Gebäudeverwaltungen von den Ergebnissen profitieren. Ein erklärtes Ziel ist die Öffnung der AMEV-GA-Plattform für die Forschung und Lehre. So sollen zukünftig Fachkräfte deutlich praxisnäher und besser ausgebildet werden können und eine nachhaltige Weiterentwicklung des Systems erlauben.


Die heute bereits fehlenden Fachkräfte werden durch automatisierte Verfahren nicht gänzlich ersetzt werden können, jedoch kann ihr Einsatz und ihre Effizienz deutlich gesteigert werden. Wir erwarten darüber hinaus, dass die Aufnahme der Forschungsergebnisse in die AMEV-Richtlinie Gebäudeautomation 201x eine deutlich positive Wirkung auf den Aufbau zukünftiger GA- und GLT-Systeme hat. Neben dem Nutzung für den Gebäudebetreiber werden in der Planungsphase Hilfen für den nutzungsorientierten Aufbau einer Gebäudeautomation gegeben.

Schlagwörter

Autoeffi, Verbrauchsanalyse, Energiemanagement, Gebäudeausrüstung, Energiemonitoring, Gebäudeleittechnik, Gebäudemanagement

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