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Entwicklung thermisch entkoppelter Druckanschlüsse für Stahlbetonstützen

Projektnummer

F20-12-1-065; 10.08.18.7-14.11

Laufzeit / Status

10.2014 - 12.2016 / abgeschlossen

Projektdetails

Beteiligte

Antragsteller

Technische Universität Darmstadt

Institut für Massivbau

Franziska-Braun-Straße 3

64287 Darmstadt

Forscher

Prof. Dr. C.-A. Graubner

Dr.Ing. Tilo Proske

Dipl.-Ing. Jochen Zeier

 

Cluster

Neue Materialien und Techniken

Projektbeschreibung

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die wissenschaftlichen Grundlagen für thermisch entkoppelte Druckanschlüsse von Stahlbetonstützen (kurz: Stützenanschlüsse) zu schaffen. Derzeitig gibt es kein System, das die Übertragung hoher Längsdruckkräften auf kleiner Grundfläche bei gleichzeitig niedrigem Wärmedurchgangskoeffizienten U (W/K. m2) ermöglicht.

Gegenwärtig werden Stützen am Übergang vom Außen- zum Innenbereich bzw. von unbeheizten zu beheizten Räumen (z.B. Durchfahrten zum Innenhof oder Decken über Tiefgaragen) nicht oder nur von außen gedämmt (siehe Anlage 1). Im Falle einer fehlenden bzw. unzureichenden Dämmung entstehen Wärmebrücken, die zu erhöhten Wärmeverlusten sowie zu niedrigen Oberflächentemperaturen mit der Gefahr von Schimmelpilzbildung führen. Werden die Stützen im Durchdringungsbereich von außen gedämmt, resultiert daraus ein architektonisch unerwünschter Versatz sowie ggf. ein Verlust an Grundfläche, was insbesondere bei Tiefgaragen unerwünscht ist.

Das Forschungsvorhaben beinhaltet die Erstellung eines Anforderungskataloges an derartige Stützenanschlüsse, die Identifizierung und wissenschaftliche Untersuchung geeigneter Materialien, die Untersuchung möglicher Varianten, die rechnergestützte Modellierung des Tragverhaltens, die Entwicklung und Herstellung von Probekörpern, die Durchführung von Belastungsversuchen sowie die Überführung der Versuchsergebnisse in ein analytisches Bemessungskonzept.

 

 

Schlagwörter

Thermische Entkopplung, Stützenanschluss, Wärmebrücke, konzentrierte Lasteinleitung

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