Mein Zukunft Bau

Analyse der sozialen Probleme älterer Bewohner/innen im Geschosswohnungsbau vor, während und nach energetischen Sanierungen und Erarbeitung von Lösungsvorschlägen - Energetische Sanierungen bei Senior/innen

Projektnummer

F20-13-1-078 - 10.08.18.7-14.31

Laufzeit / Status

12.2014 - 06.2016 / laufend

Projektdetails

Beteiligte

FIVE - Forschungs- und Innovationsverbund an der Evangelischen Hochschule Freiburg e.V.
und Akademie für soziales Wohnen an der Evangelischen Hochschule Freiburg e.V.,
Prof. Isolde Geissler-Frank, Bugginger Straße 38, 79114 Freiburg

Prof. Dr. habil. Thomas Klie, Birgit Schumacher

Cluster

Demografischer Wandel

Projektbeschreibung

Die energetischen Sanierungsquoten an Bestandsbauten müssen steigen, um die nationalen Klimaschutzziele erreichen zu können. Gerade ältere Gebäude weisen hierbei aufgrund fehlender Standards erhebliche Energieeinsparpotentiale auf. Im Gegensatz dazu ist die Akzeptanz einer Sanierungsmaßnahme im Geschosswohnungsbau gering. Gerade ältere Menschen sind durch eine derartige Baumaßnahme betroffen, da sie sich den Großteil des Tages in der Wohnung aufhalten und durch die veränderten Bedingungen und die auftretenden Emissionen der Baumaßnahme verunsichert bzw. belastet werden.

Mit einem sozialwissenschaftlichen Methodenansatz sollen ältere Menschen in Bezug auf Probleme mit energetischen Sanierungen befragt werden, um einerseits die Belastungen zu reduzieren und andererseits die Akzeptanz der Sanierung zu erhöhen.

Die Befragung sowohl von Mieter/-innen und Eigentümer/-innen im Geschosswohnungsbau soll vor, während und nach einer energetischen Sanierung stattfinden. Das Vorhaben ist zweistufig angelegt. Die erste Pilotbefragung wird in einer eigentumsgemischten Wohnanlage durchgeführt, um in einem Pretest die Grundlagen für die spätere bundesweite Befragung zu erarbeiten. In einer zweiten Stufe soll per Quotenstichprobe eine bundesweite Befragung erfolgen. Nach der Auswertung der Ergebnisse schließen sich ggf. vertiefte Interviews an. Die Ergebnisse werden abschließend mit Fachkundigen aus der Wohnungswirtschaft sowie dem Alten- und Pflegesystem diskutiert, um Lösungsvorschläge abzuleiten.

Eine Zusammenarbeit mit Vertretern der Wohnungswirtschaft ist grundlegend. Mit Hilfe von Kooperationsvereinbarungen werden die Fragebögen durch die einzelnen Wohnungsgenossenschaften, Hausverwaltungen etc. direkt an die Befragten adressiert, um die Rücklaufquote zu erhöhen.

In dem abschließenden Bericht sollen Handlungsempfehlungen aufgeführt werden, um die Bereitschaft der energetischen Sanierungen bei den Bewohnern zu erhöhen und deren Belastungen während der baulichen Umsetzung zu reduzieren.

Schlagwörter

Weiterempfehlen

Twitter

Teilen

Facebook

Teilen

Ein gemeinsames Projekt von: