Mein Zukunft Bau

Bewertung der Barrierefreiheit von Bauelementen am Anwendungsbeispiel Fenster und Türen

Projektnummer

F20-14-1-032 - 10.08.18.7-15.08

Laufzeit / Status

10.2015 - 10.2017 / laufend

Projektdetails

Beteiligte

ift gemeinnützige Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Sieberath, Theodor-Gietl-Str. 7-9, 83026 Rosenheim
Dipl.-Ing. Benno Bliemetsrieder

Cluster

Demografischer Wandel

Projektbeschreibung

Viele Menschen sind aufgrund verschiedenster körperlicher und geistiger Einschränkungen auf eine barrierefreie Umwelt angewiesen. Durch den demografischen Wandel besteht zudem steigender Bedarf an barrierefreien Lösungen, um selbständiges und komfortables Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen.

Das bisherige Grundziel der Barrierefreiheit sieht besonders im öffentlichen Bereich eine Nutzung durch möglichst alle Menschen mit und ohne Einschränkungen vor. Die neu veröffentlichten und in den meisten Bundesländern baurechtlich eingeführten Normen DIN 18040 1+2 zum barrierefreien Bauen, richten sich zwar bereits an jeweilige individuelle Schutzziele, beinhalten jedoch keine konkreten Angaben oder individuellen Einsatzempfehlungen.

Dies führt häufig zu baulichen Lösungen die bemüht sind, stur allen denkbaren normativen und regulativen Anforderungen zu genügen, ohne dem eigentlichen Bedarf der späteren Nutzergruppen gerecht zu werden.

Gerade im privaten Bereich und bei speziellen Einrichtungen ist aber vielmehr eine situative Ausstattung der Bauelemente erforderlich, um das Optimum für die jeweilige Nutzergruppe zu erreichen und vor allem auch bezahlbar zu machen. Daneben dürfen auch die herkömmlichen, für den Bereich der Fenster und Türen extrem breit gefächerten Leistungseigenschaften, nicht zurückstehen.


Zielsetzung eines neuen Forschungsvorhabens ist es daher, barrierefreie Anforderungsprofile für die unterschiedlichsten Nutzergruppen und Anwendungsfälle von Fenstern und Türen zu definieren. Dazu sind auch Konzepte zu entwickeln, mit denen eine praxisnahe Bewertung der Barrierefreiheit von Bauelementen wie Fenstern und Türen ermöglicht wird. Hierzu sind Vorgaben und Abläufe zur Untersuchung, Bewertung und Klassifizierung von spezifischen Konstruktionen im Neuzustand zu entwickeln und zu erproben. Die Erkenntnisse des Vorhabens sollen zu Einsatzempfehlungen für barrierefreie Fenster und Türen führen.

Schlagwörter

Barrierefreiheit, demografischer Wandel, Bauelemente, DIN 18040, Klassifizierung, Fenster, Türen

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