Mein Zukunft Bau

Niedrigschwellige Instandsetzung von Industriebrachen für die Kreativwirtschaft Teil 2 - Bauteilkatalog Niedrigschwellige Instandsetzung und Website Best-Practice-Beispiele

Projektnummer

F20-15-1-004 - 10.08.18.7-15.09

Laufzeit / Status

05.2015 - 01.2017 / laufend

Projektdetails

Beteiligte

rb Architekten, Dipl.-Ing. Jana Reichenbach-Behnisch, Lützner Straße 91, 04177 Leipzig

Cluster

Demografischer Wandel

Projektbeschreibung

Diese Forschungsarbeit ist geplant als zweiter Teil des o.g. Forschungsprojekts mit "Modellvorhaben Kreativwirtschaft - Freitaler Kreativfabrik", welches ebenfalls durch den Freistaat Sachsen unterstützt wurde. Für die Freitaler Kreativfabrik wurde dort ein praxisorientiertes kerativwirtschaftliches Nutzungskonzept entwickelt, welches schrittweise und niedriginvestiv umsetzbar ist. Der Forschungsbericht wurde im April 2015 vorgelegt.

Zentrales Ziel ist es nun, für die dort herausgearbeiteten Problempunkte beispielhaft preiswerte und minimierte Lösungen aus der Praxis zu erfassen, grafisch zu zeigen, gegenüber zu stellen und zu bewerten, um letztendlich einen wirtschaftlichen Erhalt und die nachhaltige Nutzung der Bestandsgebäude auch wieder als Produktionsstätte zu ermöglichen – frei nach dem Motto: Mehr geht immer.

Ein Bauteilkatalog für die niedrigschwellige Instandsetzung brachliegender Industrieanlagen soll im Schwerpunkt die besonderen baulichen Problemlagen dieser großflächigen, aber in der Regel kompakten Gebäude und Grundstücke  behandeln. Die Eingrenzung auf die klassische Entstehungszeit (sog. Gründerzeit) und auf die besondere Problematik bei Brandschutz-Schallschutz-Energiekonzept macht eine präzise Behandlung relevanter Detailpunkte und eine Prioritätenliste Ausbau möglich, welche auf der Grundlage der Ergebnisse des ersten Projektteils erstellt werden kann.

Als projektbegleitende Informations- und Kommunikationsplattform wurde im ersten Projektteil die Website www.kreative-produktionsstaedte.de  installiert. Diese soll nun zur bundesweiten Kommunikationsplattform ausgebaut werden. Die Recherche der Best-Practice-Beispiele soll entsprechend ausgeweitet werden, um das Steckbrief-Portfolio bereits aktivierter Produktionsstätten und von Projekten auf dem Weg optimal auszubauen. Die jeweiligen Steckbriefe sollen weiter zu einfachen Kontakt- und Arbeitsmitteln entwickelt werden.

Die Erstellung des speziellen Bauteilkatalogs für die entsprechenden niedriginvestiven Sanierungen soll durch einen Brandschutzgutachter, einen Energieberater, einen (Bau)Rechtsgutachter begleitet werden und einer weiteren betriebswirtschaftlichen Begutachtung unterzogen werden.

Schlagwörter

Instandsetzung, Sanierung, niedrigschwellig, niedriginvestiv, Industriebrachen, Brachen, Industriekultur, Graue Energie, CO2-Bilanz, Ressourcenspeicher, Aktivierung, Kreativwirtschaft, Kultur- und Kreativwirtschaft, neue Arbeitswelten, Demografischer Wandel, kreative Produktionstätte, kreative Produktionsstädte, Brandschutz, energetische Ertüchtigung, Bauteilkatalog

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