Energieeffizienter Neubau von Wohngebäuden: Begleitforschung und Querauswertung von Modellvorhaben

Forschungsnehmer: Fraunhofer-Institut für Bauphysik, Stuttgart 
Bearbeiter: Hans Erhorn, Antje Bergmann

Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik stellte Wohnneubauten aus dem Netzwerk Effizienzhaus Plus vergleichend auf den Prüfstand, um allgemeine Trends, Kennwerte und Erfahrungen zur Wärmeversorgung, zu Photovoltaiksystemen bzw. elektrischen Speichersystemen und zu den Investitionskosten abzuleiten. Ziel was es, die bewohnten Modellprojekte durch örtliche Forschungsteams über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren messtechnisch zu begleiten. Es galt den Nachweis zu erbringen, dass sie tatsächlich mehr erneuerbare Energie erzeugen als zum Hausgebrauch erforderlich ist und dass sie den Effizienzhaus Plus Standard einhalten.

Ein weiterer Schwerpunkt lag in der Evaluierung der Berechnungsansätze. Hierzu wurden die aus den Messvorhaben ermittelten Teilkennwerte für die Energiebilanz den rechnerischen Annahmen gegenüber gestellt, um hieraus mögliche erforderliche Korrekturen abzuleiten. Betroffen waren insbesondere die neuen Kennwerte der Energiebilanz wie Haushaltsstromverbräuche, Beleuchtung, Photovoltaikgewinne und Eigennutzungsgrade. Auch die Kennwerte der klassischen Energiebilanzierung nach DIN V 18599 wie z.B. Aufwandszahlen wurden überprüft, um Reboundeffekte festzustellen.

Der Abschlussbericht des Projekts "Energieeffizienter Neubau von Wohngebäuden - Begleitforschung und Querauswertung von Modellvorhaben (Phase 2)" steht nachfolgend zum Downlad bereit.
 

Download des Abschlussberichts (PDF |4,3 MB)

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