Einweihung der Effizienzhäuser Plus im Altbau

Quelle: Eibe Sönnecken, Darmstadt
Quelle: Architekt: Werner Sobek / Foto: Zooey Braun

Herr Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesbauministerium, weihte am 2. Mai die bundesweit ersten Mehrfamilienhäuser ein, die nach ihrer Sanierung mehr Energie erzeugen, als sie benötigen. Gefördert mit Forschungsmitteln des Bundesbauministeriums modernisierte die Wohnungsgesellschaft der Stadt Neu-Ulm GmbH (NUWOG) zwei Zeilenbauten aus den 1930er Jahren im Effizienzhaus Plus Standard. Am 2. Mai 2016 fand die offizielle Einweihungsfeier dieser ersten Modell-vorhaben im sanierten mehrgeschossigen Wohnungsbau statt.

Bei der Veranstaltung betonte Herr Parlamentarischer Staatssekretär Florian Pronold deren Signalwirkung auf dem Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand 2050: „Die Effizienzhäuser Plus im Altbau in Neu-Ulm setzen baukulturell wertvolle Maßstäbe für einen zukunftsfähigen Gebäudebestand 2050!“ Herr Andreas Heipp, Geschäftsführer der NUWOG hob, die Bereitschaft aller Beteiligten hervor, Neues zu denken sowie neue und auch riskante Wege einzuschlagen und bedankte sich für das außerordentliche Engagement der Mitwirkenden. Für Herrn Gerold Noerenberg, Oberbürgermeister von Neu Ulm, stehen die beiden Effizienzhäuser Plus im Altbau im Zeichen der jungen aufstrebenden Stadt Neu-Ulm. Projekte dieser Art stärken die dynamische Entwicklung der Stadt und setzen ein Zeichen von bundesweiter Strahlkraft. Herr Prof. Werner Sobek nutzte die Vorstellung des Projekts Pfuhler-Str. 4+6 und sprach über Chancen und Perspektiven der „Elektrischen Stadt“. Herr Ruben Lang von o5 Architekten stellte das Modellvorhaben Pfuhler-Str. 12+14 vor: Neben der energetischen Ertüchtigung stand vor allem die Schaffung eines Wohnkomforts entsprechend der heutigen Ansprüche im Fokus der Planungen.

Von den neu gestalteten, nutzungsneutralen und lichtdurchfluteten Innenräumen konnten sich die Interessierten bei dem anschließenden öffentlichen Rundgang überzeugen.

Mit der Einweihung fiel der Startschuss für eine zweijährige Monitoringphase, in der beide Gebäudekonzepte in Bezug auf wirtschaftliche, ökologische und soziokulturelle Aspekte verglichen werden. Wie Herr Prof. Christoph van Treeck (RWTH Aachen University) vor Ort erläuterte, werden im Rah-men des energetischen Monitorings die Energieerträge und -verbräuche erfasst und mit den vorherberechneten Werten verglichen.
Die Modellgebäude sollen als Beispiel für die Wohnungswirtschaft aber auch für private Haushalte dienen und die Entwicklung von Bestandsgebäuden mit einem Plus an Energie fördern.

Impressionen

Quelle: ZEBAU GmbH
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