Mein Zukunft Bau

Säulen der Forschungsinitiative Zukunft Bau

Zukunft Bau gliedert sich in die drei Programmteile Antragsforschung, Auftragsforschung und Modellprojekte Effizienzhaus Plus. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vergibt Forschungsmittel auf dem Gebiet der Bauforschung entweder im Rahmen der Antragsforschung als Zuwendung für eingereichte Forschungsvorhaben oder schreibt Forschungsprojekte zu bestimmten Themenkreisen des Bauwesens als Auftragsforschung unter Festlegung der inhaltlichen Eckpunkte und Ziele aus.

Antragsforschung

Bei der Antragsforschung können Forschungsthemen aus dem Bauwesen, die von besonderem öffentlichem Interesse sind, von Forschenden individuell formuliert werden. Die Förderung dieser Vorhaben im Wege der Zuwendung dient der Deckung eines vorhandenen Forschungsbedarfes von öffentlichem Interesse. Bei Förderentscheidungen wird das BMUB durch unabhängige Experten unterstützt.

Deutsche Antragssteller, die im Rahmen des EU-Forschungsrahmenprogramms Horizont 2020 eine nationale Kofinanzierung nachweisen müssen, können außerhalb des offiziellen Antragsverfahrens eine Zuwendungen beantragen. Hierbei müssen die Vorhaben den Forschungsschwerpunkten von Zukunft Bau entsprechen.

Forschungsschwerpunkte

  • kostengünstiger Wohnungsbau
  • Energieeffizienz und erneuerbare Energien im Gebäude- und Quartiersbereich
  • Innovationen für den Gebäudebestand
  • Nachhaltiges Bauen, Bauqualität
  • Demographischer Wandel
  • Neue Materialien und Techniken
  • Verbesserung der Bau- und Planungsprozesse
  • Innovationen für das Bauen und Wohnen

Auftragsforschung

Bei der Auftragsforschung werden Forschungsthemen unter Festlegung der inhaltlichen Eckpunkte und Ziele vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) formuliert und i.d.R. über eine öffentliche Ausschreibung an geeignete Forschungsnehmer übertragen. Es handelt sich ausschließlich um solche Themen, für die ein konkreter Forschungsbedarf und ein besonderes Bundesinteresse bestehen. Die Verwertungsrechte der Forschungsergebnisse - meist in Form von Forschungsberichten - liegen beim Bund als Auftraggeber.

Forschungscluster

  • Wertschöpfungskette Bau
  • Nachhaltiges Bauen, Bauqualität
  • Rahmenbedingungen
  • Aktuelle Herausforderungen/Neue Märkte
  • Energieeffizientes und klimagerechtes Bauen

Weitere Informationen

> Übersicht der laufenden und abgeschlossenen Projekte (Link zum BBSR)
> Ausschreibungen und Projektförderung 

Bauforschung von 1956 bis 2007

Die Bauforschungsförderung erfolgte in der Zeit von 1956 – 2007 auf der Grundlage des Gesetzes zur Reform des Wohnungsbaurechts (§ 43 WoFG).

Der Bund unterstützte damit Forschungs- und Entwicklungsvorhaben durch finanzielle Zuwendungen. Dabei ging es insbesondere um die

  • Senkung der Baukosten und die
  • Rationalisierung im Wohnungsbau

unter Berücksichtigung des ökologisch orientierten Bauens und des gesunden Wohnens.

Mit der Bauforschungsförderung verbesserte zum einen der Bund selbst seine Erkenntnisgrundlagen für neue bau- und wohnungspolitische Initiativen, zugleich diente sie aber auch den verschiedenen Fachrichtungen der Bauwissenschaft und der Bauwirtschaft.

Die Bauforschungsförderung als eine reine Antragsforschung sollte innovative Entwicklungen von Unternehmen, Hochschulen, Planern und sonstigen im Bauwesen Beteiligten anstoßen und wohnungspolitische Ziele unterstützen.

Die Auslobung der zweckgebundenen Fördermittel (etwa 1,2 Mio. €) erfolgte jährlich mit Angabe von Schwerpunktthemen sowie Erläuterungen zu aktuellen und fachpolitischen Fragen des Bauens und Wohnens.

Über die Fachinformationsdienste des Fraunhofer-Informationszentrums Raum und Bau (IRB) und die Darstellung von Bauforschungsergebnissen (Kurzberichte) im Internet sind die Ergebnisse veröffentlicht.

Seit dem Jahr 2008 werden die Zuwendungen der Antragsforschung im Baubereich über die Forschungsinitiative Zukunft Bau ausgelobt.

Weiterempfehlen

Twitter

Teilen

Facebook

Teilen

Ein gemeinsames Projekt von: