Mein Zukunft Bau

Einsatz von geklebten Verglasungen im Fensterbau. Einfluss von innovativen Techniken auf die Dauerhaftigkeit von Mehrscheiben-Isolierglas. DAGI; Kurztitel

Projektnummer

F20-08-1-012; 10.08.18.7-08.13

 

Laufzeit / Status

05.2008 - 05.2010 / abgeschlossen

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Projektdetails

Beteiligte

 

Institut für Fenstertechnik e.V. -IFT-, Rosenheim (Bearbeiter)

Dipl.-Ing. Karin Lieb (Bearbeiter)

Dipl.-Ing. (FH) Ingo Leuschner (Bearbeiter)

Dipl.-Ing. Christian Hübner (Bearbeiter)

Cluster

Nachhaltiges Bauen, Bauqualität

Projektbeschreibung

Ziel dieses Forschungsprojektes war es, zu ermitteln, ob die zusätzlichen Lasten die durch die neue Verglasungstechnik auf ein Mehrscheibenisolierglas aufgebracht werden, die Dauerhaftigkeit des Randverbundes negativ beeinträchtigen. Betrachtet wurden hierbei auch Faktoren, die als Vorteil der neuen Verglasungstechnik gegenüber der konventionellen Technik aufgeführt werden (Entfall der Armierung und der lastabtragenden Klotzung). Um das Projekt erfolgreich durchführen zu können, mussten vorab viele Parameter analysiert werden. Dies reichte von der Auswahl und Zusammenstellung der Probekörper, über den Aufbau und die Anpassung der Messeinrichtungen bis hin zur Auflastung und Analyse der Probekörper. An entsprechend der Zielsetzung gestalteten Probekörpern (Isoliergläser und geklebte Fensterelemente) wurden Auswirkungen von verschiedenen Einflüssen und Parametern simuliert und die Ergebnisse der einzelnen Lastfälle miteinander verglichen. Insbesondere die Gasverlustrate, die Veränderung der Gaskonzentration, die Trocknungsmittelbeladung und die geometrischen Veränderungen der Probekörper waren dabei wesentliche Punkte, die in diesem Zusammenhang untersucht wurden. An den im Rahmen des Projektes untersuchten Probekörpern wurde festgestellt, dass die Art der Klebetechnik (weich, hart und Position) keinen großen Einfluss auf die ermittelten Kennwerte hat; das Material der sekundären Dichtstufe keinen großen Einfluss auf die ermittelten Kennwerte hat; das große Unterschiede bei der geometrischen Verformung der Isoliergläser im Vergleich zwischen Polysulfid und Polyurethan als sekundäre Dichtstufe vorliegen; die Verformung des Randverbundes sich ohne Begrenzung bis zum Versagen der Dichtstufen fortsetzen würde (außer Falzgrundklebung); die Verformung der Scheiben so groß ist, dass eine optische Beeinträchtigung der Isoliergläser vorliegt (außer Falzgrundklebung); bei weitergehender Scherverfomung in der primären Dichtstufe die Gefahr des Abrisses des Butyl vorliegt. Daraus folgt, dass auf Grund der geometrischen Verformungen von der Ausführung der Verglasung ohne lastabtraqende Klotzung auch bei geklebten Systemen abzuraten ist.

Schlagwörter

Verglasung; Fenster; Isolierglas; Mehrscheibenisolierglas; Klebung; Klebverbindung; Dauerhaftigkeit; Randverbund; Prüfung; Versuch; Belastungsversuch; Verglasungstechnik; Klebetechnik;

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