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Dauerhaftigkeit von rissüberbrückungsfähigen Beschichtungssystemen unter realitätsnaher Beanspruchung

Projektnummer

F20-12-1-150 - 10.08.18.7-14.03

Laufzeit / Status

08.2014 - 08.2016 / laufend

Projektdetails

Beteiligte

Technische Universität Kaiserslautern, Fachgebiet Werkstoffe im Bauwesen, Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Breit, Gottlieb-Daimler-Straße, Gebäude 60, 67663 Kaiserslautern

Cluster

Nachhaltiges Bauen, Bauqualität

Projektbeschreibung

Parkhäuser und Industriefußböden werden oft kostengünstig aus Stahlbeton hergestellt. Sowohl in Parkhäusern als auch bei Industrieböden werden gefugte und fugenlose Konstruktionen gewählt. Zur Erhöhung und Sicherstellung der Dauerhaftigkeit der Konstruktion und/oder zur Erhöhung des Verschleiß-widerstandes werden die Oberflächen i.d.R. mit Oberflächenschutzsystemen nach DAfStb-Richtlinie "Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen" beschichtet. Bei befahrenen Flächen ergeben sich trotz Fugen regelmäßig erhebliche Schäden, wenn es nach Rissbildungen zu Rissflankenabbrüchen durch Überfahrungen (Nutzung) kommt. Neben den damit verbundenen Nutzungseinschränkungen gehen optische Beeinträchtigungen damit einher.
Die Prüfung der Rissüberbrückungsfähigkeit von Beschichtungssystemen erfolgt zur Zeit mit Verfahren, die die tatsächliche Beanspruchung derartiger Beschichtungen in Parkbauten nicht realitätsnah simuliert.
Der normative Nachweis erfolgt zur Zeit anhand der Rissüberbrückungsfähigkeit von Beschichtungsstoffen, bei denen ein unbelasteter Riss kontinuierlich aufgeweitet wird bzw. die Rissbreite periodisch geändert wird. Im Hinblick auf die Anwendungssicherheit von rissüberbrückenden Oberflächenschutzsystemen besteht daher dringender Bedarf nach einem praxisnäheren Verfahren.

Schlagwörter

Verschleißbeständigkeit, Parkhausbeschichtungen, Oberflächenschutzsysteme, Prüfverfahren, Risse

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