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Forschungsinitiative Zukunft Bau
Die Forschungsinitiative "Zukunft Bau" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Bauwesens im europäischen Binnenmarkt zu stärken und bestehende Defizite insbesondere im Bereich technischer, baukultureller und organisatorischer Innovationen zu beseitigen. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist Projektträger und Bewilligungsbehörde der Forschungsinitiative. In der laufenden Legislaturperiode bis 2009 wurden bereits rund 40 Mio. Euro für diesen Zweck in Form von Zuwendungen (ca. 60% der insgesamt verfügbaren Haushaltsmittel) oder Aufträgen (ca. 40% der insgesamt verfügbaren Haushaltsmittel) zur Verfügung gestellt.
Zukunft Bau gliedert sich in zwei Programmteile, die Antrags- und die Auftragsforschung. Forschungsprojekte zu folgenden Themenkomplexen sollen gefördert (Antragsforschung) beziehungsweise beauftragt (Auftragsforschung) werden.
Antragsforschung
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Energieeffizienz und erneuerbare Energien im Gebäudebereich, Berechnungs-Tools
- Technologien und Techniken des energieeffizienten Bauens
- effiziente technische Gebäudeausrüstung
- neue Werkzeuge für die Analyse und Berechnung, Verbesserung der normativen Basis
- Integration von Systemen zur Nutzung erneuerbarer Energien in die TGA und die Gebäude
- Einsatz neuer energiesparender Materialien und Produkte
- Kostensenkung bei Energieeinsparinvestitionen
- Verbesserung des Energieeinsparcontractings
- Smart metering
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Neue Konzepte und Prototypen für das energiesparende Bauen, Null- bzw. Plusenergiehauskonzepte
- Ganzheitliche Konzepte zur Erstellung von Niedrigst- bzw. Plusenergiehäusern
- Übertragung von neuester Energiespartechniken in den Gebäudebestand
- Anwendung von neuen Techniken und Technologien, wie z. B. Vakuumtechnologien, für die Gebäudehülle
- Bewertungsverfahren für Plus-Energie-Häuser
- Entwicklung von Vernetzungslösungen im Quartier und in Bezug auf die Elektromobilität
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Neue Materialien und Techniken
- Fortentwicklung von Materialien und Bauprodukten
- Neue Oberflächen zur Minimierung der Reinigung und Instandhaltung
- Materialkombinationen, die zu höherer Effizienz und Recyclingfähigkeit führen
- Material sparende Bauweisen
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Nachhaltiges Bauen, Bauqualität
- Weiterentwicklung der Planungswerkzeuge für das nachhaltige Bauen
- Prüf- und Analysemethoden für den Nachweis des thermischen, akustischen, visuellen und feuchtetechnischen Komforts
- Bewertung der Nutzerzufriedenheit
- Fortentwicklung der Methoden zur Lebenszykluskostenanalyse, Methoden zur Verkehrswertermittlung
- Lösungen zur Vermeidung von Bauabfall, Analyse und Sortierung von Baustellenabfall nach Abfallkategorien, Verbesserung der Rezyklierbarkeit
- Verbesserung der Dauerhaftigkeit / Anpassung der gewählten Bauprodukte, Systeme und Konstruktionen an die geplante Nutzungsdauer
- Umnutzungsfähigkeit von Gebäuden
- Technik und Verfahren, die zu hoher Bedienerfreundlichkeit, einfacher Wartung und Rückbaufähigkeit bei gestiegener Effizienz führen
- Neue Formen der Wissensvermittlung und Expertensysteme zur Sicherung einer hohen Bauqualität
- Monitoringsysteme für Inbetriebnahme und Betrieb von Gebäuden
- Verbesserung der wirtschaftswissenschaftlichen Kompetenz im Bauwesen, wirtschaftliche Einschätzungen von Innovationen
- Energieeffizienztechnologien, Systeme zur Abschätzung der Wertentwicklung von Immobilien
- Systeme für ein verbessertes Risikomanagement von Immobilien
- Verbesserung der Bauqualität mit RFID-Lösungen
- Neue Lösungen für den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse und technischer Innovationen in mittelständische Bau- und Handwerksbetriebe
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Demographischer Wandel
- Nutzerorientiertes Bauen vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen und des demographischen Wandels
- Anpassung des Gebäudebestands vor dem Hintergrund des demographischen Wandels
- Neue kostengünstige Lösungen für das barrierefreie Bauen
- Bediener- und Nutzerfreundliche Ausstattung von Gebäuden
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Regelwerke und Vergabe
- Abstimmung, Harmonisierung und Weiterentwicklung der Technischen Standards / Regelwerke
- EU-Rahmenbedingungen (Auswirkungen, Mitgestaltung)
- Berufsrecht / Honorarordnung
- Vergaberecht / Handwerksrecht
- Bewertung von Steuerungsinstrumenten
- Verbesserung der Organisation der Bauwirtschaft
- Präqualifizierung
- Prenormative Forschung, Qualitätssicherung und -kontrolle von Normen
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Modernisierung des Gebäudebestands
- Modernisierungstechnologien im bewohntem Zustand
- Verbesserung der Energieeffizienz im Gebäudebestand
- Vorfertigung und Rationalisierung in der Modernisierung; multifunktionale vorgefertigte Elemente
- Neue Technologien für Denkmalschutzanforderungen
- Modernisierung von Hausanschlüssen
- Energetische Modernisierungslösungen mit Bezug auf das Stadtquartier
- Einbeziehung der Nutzer in Modernisierungsstrategien
- Neue Entwicklungen und technische Lösungen zur Bestandsaktivierung


Programm
Antragsforschung

